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Liebe Leser*innen, der erste Nachtfrost hat sich über unsere Felder gelegt. Gelbe Blätter fallen vom Walnussbaum auf den reifweißen Boden in unserem Garten. Dann kommt die Sonne hinter den Bäumen hervor, und wo ihre wärmenden Strahlen hin treffen, taut der Frost zu Tropfen. Das ist die Zeit für Waldspaziergänge.

Auf unserem Hof verändert sich viel in dieser Zeit. Wir denken bei dem ersten Frost an den Winter. Gräben werden ausgehoben für die Feldmiete (Lesen Sie den Bericht vom letzten Jahr hier), in der wir die Knollensellerie lagern. In den Gewächshäusern wechselt das Klima von heiß-trocken zu feucht-warm und Salate ziehen ein. Draußen wird Feldsalat in regelmäßigen Abständen neu gepflanzt. Die ersten sechs Fässer Sauerkraut haben wir schon gestampft, und in der Backstube werden Pläne für die letzten zwei Monate dieses Jahres in die Tat umgesetzt. Die Küche bereitet sich auf die neue Saison unseres Winterzeltes vor. Die Erntehelfer*innen freuen sich auf die Rückkehr zu ihren Familien in der Heimat. - Diese Auflistung könnte endlos weitergeführt werden. Sie sehen, der Herbst beschert uns einen großen Umbruch.
Das lesen Sie in diesem Newsletter
  1. Was gibt es?
  2. Weinprobe im Laden am Freitag, den 22.11. um 10 Uhr
  3. Die drei Neuen vom Tiergehege
  4. Projekt Eifel-Felle vormerken: 18. und 19.12.2019
  5. Wintercafé ab dem 19. November
  6. "Kohlgemüse mit Flasche" - ein neues Bild von Pablo
  7. Firat, Herr der Gewächshäuser
  8. Fahrradständer vor dem Laden...
  9. Was ist ein Keks unter einem Baum?
  10. Sauerkrautstampfen mit SlowFood
  11. Hühner im Winter - wird es nicht zu kalt im Stall?

Was gibt es?

Was es gibt? Noch eine ganze Menge. Natürlich wachsen die Fruchtgemüse (Tomaten und alle anderen Gemüse mit Kernen) jetzt nicht mehr bei uns. Stattdessen besinnen wir uns auf die typischen Sorten dieser Zeit, insbesondere auf Kohl. Vom Grünkohl über den Weißkohl bis hin zu dem herrlichen Filderkohl haben unsere Felder viel zu bieten. Auch Kohlrabi, wie man auf dem Foto sieht. Allerdings ist es der Winterkohlrabi. Er wird um einiges größer als seine Kollegen aus den übrigen Jahreszeiten, dafür ist er aber lagerfähig, was für die kommende Zeit von großem Vorteil ist.
Für die Zeit der Suppen haben wir Lauch und Knollensellerie aus eigener Ernte. Für Ofengemüse sind unsere Kartoffeln und die Kürbisse wunderbare Zutaten. Auf Salat muss man aber deshalb noch lange nicht verzichten. In den Gewächshäusern wachsen jetzt Kopfsalate, Rucola und Asia-Mix (eine Mischung verschiedenster kleinblättriger Salate von sehr mild bis recht scharf). Also: Der Herbst beschert uns noch einen abwechslungsreichen, vollen Tisch.

Weinprobe im Laden am Freitag, den 22.11. um 10 Uhr

Wir bekommen Besuch von Bert van den Abeele, Winzer und Weinhändler für französische Weine.
Elke Meyer, unsere Weinspezialistin, hat ihn eingeladen. Mit ihr zusammen präsentiert er rote Weine von drei namhaften Winzern, die Elke persönlich kennt und deren Weine deshalb schon lange in unserem Weinprogramm zu finden sind.
Kommen Sie in den Laden und lernen Sie den Winzer Bert van den Abbeele kennen und diese drei Weine:
  • Domaine "Rémi Jalliet" aus Villeséque de Corbieres mit seinem Wein: „Clos ´d Espinous“.
  • Domaine "De Farlet" aus Méze, Hérlault mit „Le Parc de la Moure“.
  • Domaine "La Cabotte", Mondragon, Côtes du Rhone mit seinem Wein “La Cabotte Colline".

Sie sind herzlich eingeladen zum Kennenlernen am 22.11. um 10 Uhr im Hofladen Bursch.

Die drei Neuen vom Tiergehege

Die drei kennen sich schon lange und sind nun zu uns ins Tiergehege gekommen. Sie sind die jüngsten Neuzugänge. Weil sie bei Kunden von uns nicht bleiben konnten, haben wir sie aufgenommen. Längst haben sie sich gut integriert, und wie es scheint, fühlen sie sich wohl unter allen anderen. Neben ihnen hatten wir dieses Jahr Zuwachs in Form von drei Gänsen und einem Perlhuhn. Letzteres wurde von der Pute großgezogen. Wundern Sie sich also nicht, wenn Sie bei uns im Garten am Zaun des Tiergeheges stehen und das Perlhuhn sehen, wie es der Pute auf Schritt und Tritt folgt.

Projekt Eifel-Felle vormerken: 18. und 19.12.2019

Waren Sie auf unserem Hoffest? Dann haben Sie wahrscheinlich auf dem Bauernmarkt das Projekt Eifel-Felle kennengelernt. Wenn nicht, dann holen Sie es einfach nach. Gehen Sie auf die Homepage des Projektes (hier). Dort erfahren Sie alle Einzelheiten zu diesem pfiffigen und ökologischen Geschäftsmodell.
Oder kommen Sie zu unserem Hof. Auf einer ihrer Regionaltouren macht das Projekt Eifel-Felle Halt vor unserem Hof. Dort können Sie Ihre vorbestellten Felle abholen oder sich spontan mit einem schönen, ökologisch gegerbten Fell eindecken. Zwei Tage lang öffnet der Schäferwagen des Projekts seine Türen vor unserem Hofladen:
Mittwoch, 18.12. und Donnerstag 19.12. jeweils von 8:30 Uhr bis 18:30 Uhr.

Wir vom Biohof Bursch freuen uns auf die Zusammenarbeit mit dem Projekt.

Wintercafé ab dem 19. November

In diesem Monat stellen wir wieder das große Winterzelt auf und eröffnen darin am 19. November um 10 Uhr unser beliebtes Wintercafé. Neu in diesem Jahr ist, dass wir auch montags das Wintercafé öffnen. Alle weiteren Infos lesen Sie auf dem Flyer. Wir haben ihn einfach abfotografiert und hier eingefügt:
Bald finden Sie alle Informationen dazu auch auf unserer Homepage. Hoffen Sie mit uns auf einen schön kalten Winter, denn: Je kälter es draußen ist, desto gemütlicher ist es drinnen. Wir freuen uns auf das Zelt und Ihren Besuch!

"Kohlgemüse mit Flasche" - ein neues Bild von Pablo

Picasso hätte ihn nicht besser malen können, den Wein mit seinem eigenen Vornamen. Pablo heißt unser roter Wein des Monats November von Stefan Kuntz. Auf dem Hoffest hatten Sie dieses Jahr die Möglichkeit, Stefan Kuntz und seine Weine kennenzulernen. Aus der Pfalz kommt dieser Bioland-Wein zu uns.
Wenn Sie einen Kamin haben, ist er der ideale Begleiter. Haben Sie keinen Kamin, hilft er Ihnen, sich zu fühlen, als hätten Sie einen. Einen schönen Abend mit Pablo wünschen wir Ihnen!

Firat, Herr der Gewächshäuser

Fast ein Hektar Land steht uns als Gewächshaus zur Verfügung. Die Arbeit dort will gut geplant und gewissenhaft durchgeführt sein. Orhan ist unser Chef in der Landwirtschaft. Seine rechte Hand in den Gewächshäusern ist Firat. Lesen Sie im Hofgeflüster, wie Firats Arbeit aussieht und was wir in den Häusern anbauen.
Auf dem Foto ist Firat gerade dabei, die Beregnung richtig einzustellen - natürlich mit Regenschirm. Hier kommen Sie zu dem Bericht.

Fahrradständer vor dem Laden...

...zugegeben, das ist keine Weltmeldung, aber interessant ist doch, dass wir eindeutig einen Anstieg an Fahrradfahrkunden auf unserem Hof erkennen können. Viele der Fahrräder haben Elektroantrieb. Für diese steht eine Ladestation bereit.
Wenn Sie eine schöne Fahrradtour unternehmen wollen, schauen Sie doch einmal hier nach: Apfelroute. Die Apfelroute verbindet das Vorgebirge mit der Voreifelstadt Rheinbach. Die Route führt vornehmlich über Landwirtschaftswege vorbei an Feldern und Apfelplantagen. Ihre Pause können Sie bei uns im Hofcafé sinnvoll verbringen; Mittagstisch gibt´s ab 11:30 Uhr.

Was ist ein Keks unter einem Baum?

Antwort: Ein schattiges Plätzchen.
Ein alter Witz, aber deswegen ist er nicht schlecht. Wenn er nur für einen Leser oder eine Leserin neu ist, hat es sich schon gelohnt, ihn noch einmal zu erzählen.
Plätzchen aus unserer Backstube gibt es spätestens ab der zweiten Woche im November. Von Heidesand bis Baumkuchenspitzen ist vieles dabei. Natürlich ausschließlich aus Biozutaten und nicht in Kunststoff verpackt, sondern im Pfandglas. Christina, unsere Konditorin, freut sich auf das Backen. Und Sie können sich auf die (unschattigen) Plätzchen freuen.

Sauerkrautstampfen mit SlowFood

Der letzte Samstag im Oktober hat es in sich gehabt: Um 10 Uhr war die letzte öffentliche Hofführung in diesem Jahr. Nach 50 Führungen in diesem Jahr machen wir jetzt eine lange Pause bis ins nächste Frühjahr.

Und dann war da noch um 11 Uhr das Sauerkrautstampfen mit SlowFood Bonn. Schon seit vielen Jahren treffen wir uns mit SlowFood Bonn und veranstalten Sauerkrautstampfen für jedermann und -frau. Die Teilnehmer*innen haben Sauerkrauttöpfe mitgebracht, Stampfer und Leckereien für das gemeinsame Mittagessen. Wir vom Biohof haben den Kohl herangefahren, manche Gerätschaften mitgebracht und natürlich unser Know-how. Und dann ging es los.
Es wurde geschrabbt, gehobelt, geschnitten, gemessert, gedrückt, gepresst, geschnauft, gestampft und gefüßelt. Ja, auch gefüßelt. Der unbestrittene Vorteil beim Stampfen mit den Füßen ist das große Gewicht, das auf den Füßen lastet, weil sie den Körper tragen. Wer mehr als 10 Kg Sauerkraut stampft, für den lohnt sich das Stampfen mit den Füßen.

Die gefüllten Töpfe stehen jetzt bei den Teilnehmer*innen zu Hause, wo sie kräftig vor sich hin fermentieren. Geduld ist nun die letzte Übung, damit das Kraut zu Sauerkraut wird.
Es war ein großartiger Tag mit viel Freude, warmer Sonne, bestem Essen und gemeinsamem Tun. Nächstes Jahr im Herbst gibt es eine Wiederauflage des Sauerkrautstampfens mit SlowFood. Wenn Sie an SlowFood interessiert sind, lohnt es sich, hier zu klicken.

Hühner im Winter - wird es nicht zu kalt im Stall?

Reif liegt auf der Wiese vor dem Stall der Hühner. Der Winter schickt seine ersten Boten. Da stellt sich unwillkürlich die Frage, wie die Hühner eigentlich im Stall mit der Kälte fertig werden, denn eine Heizung gibt es im Stall nicht.
Tatsächlich ist die Kälte im Stall kein Problem. Der Stall ist gedämmt, und die Hühner sind ihre eigene Heizung. 225 im Schnitt 2,5 Kg schwere Tiere, die alle eine Körpertemperatur von 39 °C haben, machen es in dem Stall mollig warm.

Schon mal in unserem Hofladen eingekauft?

Dort haben wir neben unserem selbst angebauten Gemüse und Obst nämlich ein ganzes Sortiment an Naturkostwaren. Also alles, was das Herz an biologisch erzeugten Lebensmittel begehrt! Schau’n Sie doch mal rein!




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Bio Bursch GmbH & Co. KG
Weidenpeschenweg 31
53332 Bornheim-Waldorf
Deutschland

Tel. 02227-91990
Mail info@biohof-bursch.de
Web www.biohof-bursch.de

Unternehmenssitz: Bornheim-Waldorf
Handelsregister beim Amtsgericht: Bonn
Handelsregisternummer: HRA 9045
USt-IdNr.: DE 316 770 985 Finanzamt: Sankt Augustin  

Persönlich haftende Gesellschafterin: Bio Bursch Verwaltung GmbH
Sitz: Bornheim-Waldorf
Handelsregister beim Amtsgericht: Bonn
Handelsregisternummer: HRB 23439
Geschäftsführer: Heinz Bursch

EG Öko-Kontrollnummer: DE-ÖKO-006
Demeter Betriebs-Nummer: 10372