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Liebe Leserinnen und Leser, 

viele Newsletter haben wir Ihnen schon geschickt, aber keiner war bisher so, wie dieser nun sein wird - in der jetzigen Pandemie. 

Haben Sie vielen Dank!

Beginnen möchten wir mit einem riesigen Danke. Unser Hof gehört zu den systemrelevanten Betrieben, denn wir leisten mit unserer Arbeit einen Beitrag zur Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln. Wir bekommen von Ihnen sehr viele Angebote, uns bei der Ernte oder anderweitig auf dem Hof helfen zu können. Dafür bedanken wir uns bei Ihnen auf das Herzlichste. Es ist rührend und darin überwältigend, wie sehr Ihnen unser Hof am Herzen liegt. Es tut uns so gut, diesen Rückhalt zu spüren. Es zeigt sich, wie sehr Sie und wir eine Gemeinschaft sind. In einem ganz neuen Sinn sind wir eine „Hofgemeinschaft“. Haben Sie vielen herzlichen Dank dafür! Ebenso bedanken wir uns bei Ihnen, dass Sie uns Ihr Vertrauen schenken und weiter bei uns einkaufen. Viele Betriebe bangen um ihre Existenz. Das tun wir nicht und der Grund dafür sind Sie. Danke!


Die Felder sind bestellt

Wie sieht es nun mit der Arbeit auf unserem Hof aus? Tatsächlich kommen wir gut zurecht. Jährlich schreiben wir einen Anbauplan, auf welchem Feld wir wann was anbauen. Bis heute ist dieser Plan aufgegangen. Die erste Gruppe der Erntehelfer ist bei uns schon in Lohn und Brot. Ob die zweite Gruppe kommen kann, bleibt abzuwarten. Im Moment läuft in unserer Landwirtschaft alles rund. Weil derzeit niemand sagen kann, ob das so bleibt, freuen wir uns über Ihre Hilfsangebote. Wir sammeln sie alle und kommen gerne und dankbar darauf zurück, wenn es notwendig werden sollte.


Lassen Sie uns über das Wetter sprechen

Die Felder sind bestens vorbereitet für die Saison. Wir haben – wie jedes Jahr im Frühjahr – das Hornmistpräparat ausbringen können. Die Felder haben langanhaltenden Regen erlebt. Was uns bisweilen auf das Gemüt geschlagen hat, war für die Felder eine reine Wohltat. Bis in die Tiefe sind die Felder nass geworden und speichern dort jetzt das Wasser. Das Grundwasser ist gestiegen und die Reservoire des Tiefengrundwassers sind gefüllt und halten Wasser zur Bewässerung im Sommer vor. 


Erste Ernte frisch vom Feld

Nach dem Regen ist es sonnig geworden und somit in den Gewächshäusern und unter dem Vlies recht warm. Wir können Ihnen also erste Ernten anbieten. Das sind Spinat, Baby Leaf (Kopfsalate jung als Pflücksalat geerntet), Rucola und auch Rübstiel. Es folgen Radieschen, Rhabarber und Mairübchen. Kurze Zeit später kommen die ersten Kopfsalate, Pak Choi und Kohlrabi auf die Laden- und Markttische. Und: Der Spargel steht schon in den Startlöchern, sowie die rote Bete im Bund.


Im Laden und auf den Märkten: wie wir unter Corona-Bedingungen verkaufen

Distanz wahren ist die Devise dieser Tage und wahrscheinlich auch Wochen. Trotzdem wollen wir, dass Sie einkaufen können. Um die Möglichkeit einer Infizierung mit dem Corona-Virus so gering wie möglich zu halten, haben wir auf unserem Hof ganz generell einige Änderungen eingeführt.
  • Mitarbeiter von unseren Märkten dürfen den Hof im Moment nicht betreten. Ausgenommen sind die Fahrer der LKWs, die morgens die Ware aufladen müssen.
  • Im Hofladen haben wir Teams gebildet, die jeweils in einer Schicht arbeiten. Mittags schließen wir von 13 bis 14 Uhr den Hofladen. In dieser Pause wechseln die Teams. Erst wenn die Morgenschicht den Hof verlassen hat, darf die Nachmittagsschicht den Hof betreten.

Änderungen im Hofladen

Im Hofladen haben wir einige zusätzliche Änderungen eingeführt, um den Betrieb aufrecht zu erhalten.
  • Bei hohem Kundenaufkommen beschränken wir den Einlass auf 20 Personen. Wenn Sie als Paar kommen, zählen Sie als eine Person. Wenn es irgendwie möglich ist, bitten wir Sie, mit möglichst wenig Personen zum Einkauf zu kommen.
  • An den Kassen haben wir Trennwände aus Plexiglas aufgehängt, weil zwischen uns an der Kasse und Ihnen am Warenlaufband der Abstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann.
  • In der Trennwand ist eine Aussparung für ein Körbchen ausgelassen. Dort können Sie Ihr Bargeld einlegen. An dieser Stelle bitten wir Sie, nach Möglichkeit mit EC-Karte zu bezahlen.
  • Das Bistro hat geschlossen. Sie können aber Mittagessen zum Mitnehmen erhalten. Auch hier sind wir interessiert daran, dass Sie möglichst mit EC-Karte bezahlen.
  • An der Käsetheke und der Brottheke haben wir dezente Absperrungen eingerichtet, damit dort der Mindestabstand eingehalten werden kann.
  • Auf dem Fußboden vor den Kassen sind Markierungen für Abstand aufgeklebt. Das erleichtert es Ihnen, den Abstand zu wahren.
  • Humor hilft auch: Wir danken den Hamsterkäufern, dass bestimmte Regale leer gekauft sind. Da dort nichts zu finden ist, brauchen Sie dort nicht auf Abstand zu achten.
  • In der oben beschriebenen Mittagspause desinfizieren wir die kritischen Bereiche im Laden.
  • Wir tragen Handschuhe, die wir in regelmäßigen Abständen wechseln.
  • Das kleine „Gemüsehaus“ im Hofladen darf nur von einer Person betreten werden, weil dort der Mindestabstand nicht einzuhalten ist.
  • Vor dem Hofladen haben wir ein Handwaschbecken installiert. Dort können Sie Ihre Hände waschen und desinfizieren.


Änderungen auf unseren Märkten

Derzeit finden alle unsere Märkte zu den üblichen Zeiten statt. Um auch an den Märkten die Ansteckungsgefahr zu minimieren, halten Sie sich bitte an unsere Regeln auf den Märkten.
  • Bitte warten Sie in Schlangen mit großem Abstand, bis Sie an der Reihe sind.
  • Bitte stellen Sie sich mit großem Abstand von anderen Kunden vor den Stand und bleiben Sie dort stehen. Wir bedienen Sie und holen für Sie das Obst und das Gemüse zu Ihnen. Vor unseren Ständen markieren wir Bereiche auf dem Boden, wo Sie sich hinstellen können.
  • Auf den Markttischen haben wir einen Platz frei gelassen, wo Sie Ihre Taschen abstellen können, damit wir sie befüllen. Alternativ legen wir die Ware dort hin und Sie verpacken die Ware selbst. Auf diese Weise können wir den Mindestabstand zu Ihnen einhalten.
  • Auch auf den Märkten tragen wir Einweghandschuhe, die wir regelmäßig wechseln.


Wir fahren auf Sicht

Soweit der Stand der Dinge. Die Lage kann sich jederzeit ändern. Das schöne Wetter, die Unsichtbarkeit des Virus und eine gewisse Gewöhnung können dazu führen, die Gefahr der Ansteckung aus den Augen zu verlieren. Wir bitten Sie, wachsam und vorsichtig zu bleiben und gegebenenfalls weitere Änderungen im Hofladen und auf unseren Märkten mitzutragen.  Wenn Sie Hinweise, Anregungen oder Fragen haben, wenden Sie sich gerne an uns. Mails an öffentlichkeitsarbeit@biohof-bursch.de .
Wir freuen uns, wenn unser Biohof auch Ihr Biohof ist.

In der jetzigen Situation helfen der Verstand in jedem kühlen Kopf und die Zuversicht in jedem warmen Herz.


Zum Schluss ein paar beruhigende Gedanken


Wir auf dem Hof verfolgen sehr genau die Entwicklungen in Politik und Gesellschaft. Wir informieren uns permanent, denn als Lebensmittelhersteller tragen wir Verantwortung dafür, dass Sie etwas zu essen bekommen. So wichtig es ist, die Lage klug zu beurteilen und der Situation angemessen zu reagieren, so wichtig ist es auch, die berechtigte Angst nicht in Panik umschlagen zu lassen. Aus diesem Grund haben wir hier einige beruhigende Gedanken niedergeschrieben. Vielleicht können Sie damit etwas anfangen.


Ich begrenze die Informationen.


                                                          Ich schütze mich vor "Endlos-Diskussionen".

            Ich halte mich an die Regeln und Empfehlungen.

Ich plane für die Zeit danach.

                                                             Viele Maßnahmen sind zur Vorsicht.

             Ich stärke mein Immunsystem.

Ich vermeide den Kontakt zu Leuten, denen ich nicht traue.

                                               Ich weise andere auf Fehlverhalten hin.

    Der Zeitraum ist begrenzt. 

                                                      Ich nehme mir Zeit für alles, was ich sonst nicht tue.

Deutschland hat ein gutes Gesundheitssystem.

                 Ich informiere mich bei vertrauenswürdigen Quellen. Nicht jeder Test ist positiv.

                                                           Die Zeit und die Medizin arbeiten für uns.

Es gibt viele positive Verläufe.

                                       Ich bin sensibel und besonders vorsichtig.

                                                    Ich bin nicht alleine. Wir sind eine Gemeinschaft.

Jeden Tag werden Menschen gesund und gelten als geheilt.

                                Die Wissenschaft erforscht neue Möglichkeiten der Therapie.

Auch in dieser Zeit gelingt es Menschen, sich auf neuen Wegen herzlich zu begegnen. 

                                                 Krisen sind auch Chancen.

                Die aktuellen Einschränkungen dienen unserem Schutz und dem Schutz unserer Mitmenschen.



Schon mal in unserem Hofladen eingekauft?

Dort haben wir neben unserem selbst angebauten Gemüse und Obst nämlich ein ganzes Sortiment an Naturkostwaren. Also alles, was das Herz an biologisch erzeugten Lebensmittel begehrt! Schau’n Sie doch mal rein!




Wenn Sie diese E-Mail (an: unknown@noemail.com) nicht mehr empfangen möchten, können Sie diese hier kostenlos abbestellen.

Bio Bursch GmbH & Co. KG
Weidenpeschenweg 31
53332 Bornheim-Waldorf
Deutschland

Tel. 02227-91990
Mail info@biohof-bursch.de
Web www.biohof-bursch.de

Unternehmenssitz: Bornheim-Waldorf
Handelsregister beim Amtsgericht: Bonn
Handelsregisternummer: HRA 9045
USt-IdNr.: DE 316 770 985 Finanzamt: Sankt Augustin  

Persönlich haftende Gesellschafterin: Bio Bursch Verwaltung GmbH
Sitz: Bornheim-Waldorf
Handelsregister beim Amtsgericht: Bonn
Handelsregisternummer: HRB 23439
Geschäftsführer: Heinz Bursch

EG Öko-Kontrollnummer: DE-ÖKO-006
Demeter Betriebs-Nummer: 10372