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Liebe Leserinnen und Leser, wir sind fast in der Mitte des Jahres angekommen. Bald kommt der Sommer. Gut drei Wochen begleitet uns noch der Frühling. Dieses Frühjahr ist bisher wirklich außergewöhnlich, und das aus zwei Gründen.
Zum einen ist es natürlich die Coronakrise, die uns enorm beschäftigt hat und weiterhin beschäftigen wird. Wir hatten alle Hände voll zu tun mit dem Verkauf von Lebensmitteln; schließlich sind wir ein systemrelevanter Betrieb. Gleichzeitig waren und sind wir verpflichtet, Regelungen durchzusetzen und Möglichkeiten zu bieten, Abstand und Hygiene einzuhalten. Wir danken den vielen Menschen, die uns immer wieder wissen lassen, dass sie unser Engagement in dieser Sache sehr schätzen. Was sich im Zuge der Coronabestimmungen gerade auf unserem Hof tut, lesen Sie in diesem Newsletter.
Zum anderen ist es das Wetter, das uns herausfordert. Die Böden sind trocken bis sehr trocken und wir sind längst wieder darauf angwiesen, großflächig zu bewässern. Das können wir, weil wir mit unseren Nachbarhöfen gemeinsam an ein Tiefengrundwasser angeschlossen sind, das genügend Wasser bietet. Trotz verschärfter Bedingungen laufen die Ernte und das Pflanzen auf Hochtouren. Auch dazu lesen Sie etwas in diesem Newsletter.

Das sind die einzelnen Themen dieses Newsletters
  1. Es geht wieder los - Hofführungen
  2. Wein des Monats ist ein Secco.
  3. Ein schönes Geschenk
  4. Faruk - ein Bericht auf der Hompage
  5. Gemüse von uns
  6. Wer bei uns arbeitet, soll was über die Felder wissen.
  7. Weil wir unterwegs waren, konnten wir natürlich ke
  8. Das Hofcafé ist wieder geöffnet.
  9. Ingwer, Curcuma, Bataten - erstmalig in unserem Boden
  10. Johanni, 24.6. - Ende der Spargelstechsaison
  11. Newsletter Archiv - neu auf unserer Homepage

Es geht wieder los - Hofführungen

Wir haben mit dem Ordnungsamt Bornheim telefoniert. Ab sofort dürfen wir wieder Hofführungen anbieten.

Also, es geht wieder los!
An folgenden Terminen bieten wir öffentliche Hofführungen an:
  • Samstag, 6.6. um 10 Uhr
  • Freitag, 19.6. um 16 Uhr
  • Samstag, 27.6. um 10 Uhr
Wegen der Corona-Pandemie finden die Führungen unter Auflagen statt.
  1. Die Führungen gehen durch die Felder und Gewächshäuser. Enge Räume werden gemieden.
  2. Sie bekommen die Möglichkeit, sich zu Beginn der Führung die Hände zu desinfizieren.
  3. Wir erheben Ihre Kontaktdaten zur Ermöglichung der Rückverfolgung im Falle einer Ansteckung.
  4. Wir beschränken die Teilnehmerzahl auf 12 Personen. Die Mindestteilnehmerzahl liegt bei 8 Personen.
  5. Die Teilnahme erfolgt ausschließlich über Vorannmeldung.

Bitte melden Sie sich zu den öffentlichen Hofführugen bei Lothar Tolksdorf  unter oeffentlichkeitsarbeit@biohof-bursch.de an. Er meldet sich bei Ihnen zurück. Anmeldeschluss ist jeweils um 13 Uhr am Vortag der Führung, an der Sie teilnehmen möchten.

Die Führungen beginnen vor dem großen Holztor am Hofladen. Bitte tragen Sie festes Schuhwerk und dem Wetter entsprechende Kleidung. Wir sind etwa 1,5 Stunden gemeinsam unterwegs. Wir zeigen Ihnen, wie wir auf unseren Feldern biologisch-dynamisch wirtschaften.


Gebuchte Hofführungen
Gruppen bis 12 Personen können ab sofort wieder Führungen buchen. Wenden Sie sich auch dafür an Lothar Tolksdorf unter oeffentlichkeitsarbeit@biohof-bursch.de.

Wir freuen uns, dass die Lockerungen der Kontakteinschränkungen die Hofführungen wieder möglich machen. Sobald sich weitere Änderungen bezüglich der Hofführungen ergeben, informieren wir Sie.

Wein des Monats ist ein Secco.

Dieser Secco ist einfach eine Institution in unserem Weinregal im Hofladen. Unter den "Prickelnden" ist er einer der Beliebtesten.

Elke Meyer, unsere Weinexpertin, meint:
"Der Hirschhof Secco ist ein idealer Sommer-Aperitif. Man kann ihn gut bei heißem Wetter genießen, weil er weniger Alkohol hat und den Körper weniger belastet.
Auf einer fröhlichen Feier mit guten Freunden ist er genau richtig.  Schön kalt (6 bis 8 Grad) getrunken, ist der Hirschhof Secco sehr erfrischend. Dazu unsere Erdbeeren - und guter Laune steht nichts mehr im Weg."

Na dann. Zum Wohl!

Wie gewohnt: Die Korken nehmen wir zurück. Ein wertvoller Rohstoff, den wir der Wiederverwertung zuführen.

Ein schönes Geschenk

Letztens eilte eine unserer Mitarbeiterinnen durch den Hofladen und musste unvermittelt stehen bleiben; der betörende Duft eines Parfums war ihr angenehm in die Nase gestiegen. Spontan fragte sie eine Kundin, ob es ihr Parfum sei, was so gut dufte. Es entspann sich eine kleine Unterhaltung über das Parfum und wo es zu bekommen sei.

Wenige Tage später hatte unsere Mitarbeiterin wieder Dienst an der Kasse. Plötzlich stand die Kundin mit dem guten Duft vor ihr - und schenke ihr das Parfum.

Dies ist ein Newsletter, aber wir finden, so eine schöne Geschichte passt hier mal hin.

Faruk - ein Bericht auf der Hompage

Faruk mit dicker Jacke gegen die Kälte in den Kühlhäusern
Seit 18 Jahren arbeitet Faruk schon bei uns; man kann sagen, er gehört zum Inventar. Zuerst war er ausschließlich in unserer Landwirtschaft tätig, später war er auch oft auf den Märkten unterwegs. Mittlerweile ist er unser gutes Herz in den Kühlhäusern. Klicken Sie hier, wenn Sie mehr über ihn und seinen Job auf unserem Hof lesen möchten.

Gemüse von uns

Gurken, Gurken, Gurken...
...und noch viel mehr. Wir stecken mitten drin in der Ernte. Die Vielfalt an Gemüse und Obst wächst kontinuierlich.
Zu allererst seien die Tomaten genannt. In der zweiten Juniwoche werden wir aller Wahrscheinlichkeit nach die ersten Tomaten in unseren Gewächshäusern ernten, endlich. Freuen Sie sich auf verschiedene Sorten, denn auch im Tomatenhaus gibt es einen Neuzugang. Ananas-Tomate heißt die Gute und sie ist eine große Fleischtomate. Sie sieht der German Gold sehr ähnlich, hat aber einen anderen, nämlich ananasartigen Geschmack.

Ebenfalls aus den Gewächshäusern kommen Peperoni und Spitzpaprika auf die Tische. Die Spitzpaprika sind zunächst grün und gelb; erst im weiteren Verlauf des Jahres werden sie für rote Farbe im Salat sorgen können.

Wir sind eine klassische Kappesgegend, d.h. hier wird schon von alters her Kohl angebaut. Spitzkohl und Wirsing wird es auch im Juni von unseren eigenen Feldern geben.

Die Auswahl an Kräutern wird immer reichhaltiger. Direkt zu Beginn im Juni werden sich zu den üblichen Verdächtigen Dill, Petersilie und Schnittlauch dann bald Salbei, Basilikum, Bohnenkraut, und Majoran gesellen. Salate werden auch weiterhin in gewohnter Menge und Vielfalt zu haben sein.

Wie der Spargel ist der Rhabarber eine Langzeitkultur und bleibt ein paar Jahre an einer Stelle. Auch bei ihm wird die Ernte Ende Juni künstlich eingestellt, damit sich die Pflanze erholen kann.

Erdbeeren wird es noch den Juni hindurch geben. Drei Sorten haben wir dieses Jahr angebaut, um Ihnen über eine lange Zeitspanne Erdbeeren in Demeter-Qualität anbieten zu können.

Und zuletzt: Die ersten Frühkartoffeln werden wir ziemlich sicher Mitte Juni ernten. Annabelle wird es sein. D.h. der letzte Spargel aus eigener Ernte kann noch mit den ersten Kartoffeln aus eigener Ernte zusammen gegessen werden. Schälen müssen dann bloß den Spargel. Die Kartoffelschalen werden hauchdünn sein.

Wer bei uns arbeitet, soll was über die Felder wissen.

Weil wir unterwegs waren, konnten wir natürlich keine Bilder von uns machen. Hier also unsere leeren Bürostühle.
Ob Laden, Markt, Verwaltung, Küche oder Backstube - wer bei uns auf dem Hof arbeitet, soll wissen, was auf unseren Feldern wächst und wie. Bioanbau geht jeden etwas an, der auf dem Hof oder für den Hof unterwegs ist.

Ende Mai waren es die "Ladenleute", die einen Blick auf die Felder werfen konnten. Es gab viel zu sehen und zu probieren. Neue Produkte im Anbau waren ebenso Thema wie Wissen über Demeter-Richtlinien und die ständig dem Wandel unterworfene Technik. Hautnahe Erfahrungen auf den Feldern ermöglichen zudem, bei der Arbeit im Laden über die dort liegenden Produkte aus eigener Ernte Auskunft zu geben. Dass es Spaß machte, gemeinsam über Stock und Stein zu gehen, war ein gern gesehener positiver Nebeneffekt.

Das Hofcafé ist wieder geöffnet.

Endlich wieder im Schatten der Birnbäume die Ruhe genießen können. Das ist, was wir von den Besuchern des Gartencafés am häufigsten hören.

Es ist fast alles so, wie vor der Stillegung des öffentlichen Lebens: Freunde treffen sich zum Kaffee, junge Familien bestaunen gemeinsam den Truthahn, Paare sitzen gemütlich an einem kleinen Tisch zum Mittagessen zusammen. Das sind Bilder, die wir aus unserem Garten kennen und die sich - nach der langen Pause - langsam wieder einstellen. 

Einziger Wermutstropfen sind die Einschränkungen, die wegen der Corona-Pandemie wahrscheinlich noch bis Ende Juni beibehalten werden.

Die Öffnungszeiten sind vorerst diese:
  • Montag bis Donnerstag 11 Uhr bis 18 Uhr
  • Freitag 9 Uhr bis 18 Uhr
  • Samstag 9 Uhr bis 15 Uhr
Die Köche freuen sich, dass sie Ihnen endlich wieder etwas Warmes zum Essen zaubern dürfen. Und die Konditorin freut sich auch. Sie hat endlich wieder jemand mehr in ihrer Backstube, um die vielen Kuchen backen zu können.

Über eventuelle Veränderungen der Öffnungszeiten informieren wir Sie zügig.

Ingwer, Curcuma, Bataten - erstmalig in unserem Boden

So sieht es aus, wenn Ingwer vorgezogen ist.
Ingwer, Curcuma und Bataten nehmen wir versuchsweise in das Programm unserer Produkte auf; wir haben davon berichtet. Jetzt sind sie endlich da, die jungen Ingwerpflanzen. Und das ging so:  Peruanischer Ingwer ging von uns an die Jungpflanzen-Firma Wunderlich. Sie hat die Stücke vereinzelt und keimen lassen. Als die Pflanzen groß genug waren und es bei uns im Gewächhaus endlich warm genug war, ist der Ingwer als Pflanze zu uns zurückgekehrt.
Ibo und Cornelio pflanzen zum ersten Mal im Leben Ingwer.
Nicht nur für Ibo und Cornelio ist der Anbau von Ingwer Neuland. Niemand auf unserem Hof hat Erfahrung damit. Also haben wir uns schlau gemacht.
Grundvoraussetzung für Ingwer ist die Wärme. Es ist ganz klar: der Klimawandel spielt uns hier in die Hände. Die Trockenheit und die höhere Durchschnittstemperatur begünstigen den Anbau dieses ursprünglich asiatischen Gewürzes. Dennoch, während der wenigen Tage der Eisheiligen haben wir in den kalten Nacht- und Morgenstunden ein Heißluftgebläse anstellen müssen.
Auch der Ingwer wird von Hand gepflanzt.
Alles, was wir in den Gewächshäusern pflanzen, wird mit Handarbeit in die Erde gesetzt. Eine hauchdünne Folie liegt auf dem Boden. In festgelegten Abständen werden Löcher in die Folie gerissen, in die der Ingwer gesetzt wird. Die Folie hat den Sinn, durch die Sonneneinstrahlung aufgeheizt zu werden. So sorgt sie für viel Wärme im Boden. Wasser bekommen die Wurzeln über Bewässerungsschläuche, die direkt an den Wurzeln liegen. 

So, und jetzt schauen wir mal, was daraus wird. Für den Herbst ist die allererste Ingwerernte auf unserem Hof geplant. Wir halten Sie auf dem Laufenden.

In nächsten Newslettern werden wir über den Curcuma und die Bataten berichten.

Johanni, 24.6. - Ende der Spargelstechsaison

Freitags und samstags bedienen wir Sie am Spargelstand vor der Tür des Hofladens. Hier ist es unser Auszubildender Sascha, der den grünen Spargel hochhält.

Gestochen wird der Spargel traditionell bis zum 24. Juni. "Johanni" nennt man diesen Tag, weil das Christentum an diesem Tag die Geburt Johannes´des Täufers feiert, eben Johanni Geburt. Sie wird genau 6 Monate versetzt zu Christi Geburt gefeiert.

Newsletter Archiv - neu auf unserer Homepage

Auf die Anfrage einer Kundin hin haben wir nun ein Newsletter-Archiv auf unserer Hompage eingerichtet. Hier werden wir ab sofort den jeweils neuen Newsletter einstellen, damit Sie jeden Newsletter auch im Nachhinein noch einmal schnell nachlesen können. Unter "Service" finden Sie es unter der Rubrik "Neues vom Hof", oder Sie gehen von hier aus direkt dorhin: Archiv Newsletter.

Schon mal in unserem Hofladen eingekauft?

Dort haben wir neben unserem selbst angebauten Gemüse und Obst nämlich ein ganzes Sortiment an Naturkostwaren. Also alles, was das Herz an biologisch erzeugten Lebensmittel begehrt! Schau’n Sie doch mal rein!




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