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So schön können Kartoffeln sein. Unsere Frühkartoffeln kommen Anfang Juli. Zuerst die Sorte Annabelle.

Sommerferien in NRW. Der eine oder andere Urlaub im In- und Ausland ist wieder möglich. Reisewarnungen gibt es zwar noch, aber es gibt mehr und mehr Länder mit Ausnahmen wegen guter Gesundheitsversorgung oder niedriger Infektionszahlen. Trotzdem ist doch zu erwarten, dass viele Menschen zu Hause bleiben oder nur kurze Reisen unternehmen. All denen, die viel zu Hause sein werden, sei die Apfelroute empfohlen. Die Region zwischen Rheinbach, Meckenheim, Alfter und Bornheim lässt sich auf allergrößtenteils autofreien Wegen erradeln. Eine Pause können Sie bei uns
im Hofcafé machen. Wir sind einer der Partnerbetriebe der Apfelroute.

In unseren Gewächshäusern wird es immer wärmer und bunter. So manches Fruchtgemüse reift heran. Die Gurken ernten wir schon lange Zeit. Jetzt kommen die Tomaten dazu. Ebenso die Paprika.

Unsere Neuzugänge dieses Jahr heißen Bataten, Ingwer und Curcuma. Zu Ingwer und Bataten erhalten Sie in diesem Newsletter wissenswerte Informationen. Infos über den Curcuma folgen in einem der nächsten Newsletter.

Die Corona-Pandemie lässt uns nicht los. Trotz vieler Lockerungen gibt es nach wie vor Einschränkungen. Das gilt auch für unsere Hofführungen, die wir wieder anbieten.

Über diese und andere Themen erhalten Sie wissenswerte Informationen in unserem heutigen Newsletter:
  1. Rot, rot, rot ist alles, was ich liebe.
  2. Spargelkönigin - ein Interview mit Daniela Kastner
  3. Süßkartoffeln auf Burschfeldern
  4. Wein des Monats
  5. Hofführungen
  6. Unsere Stangenbohnen wollen hoch hinaus.
  7. Geschlüpft, beäugt und bald auf der Wiese zu bestaunen
  8. Ingwer - er fächert sich allmählich auf, d.h. er wächst.
  9. Wir suchen Menschen, die mit uns arbeiten möchten.
  10. "Moderne Tradition, traditionelle Moderne"

Rot, rot, rot ist alles, was ich liebe.

Rot ist die Komplementärfarbe zu Grün. Goethe hat sich schon seinerzeit viel damit beschäftigt und seinen Farbkreis entworfen. Schauen Sie doch mal zwei Minuten unverwandt eine noch grüne Tomate an und lenken Sie dann den Blick auf ein weißes Blatt Papier. Das Bild, das Sie dann sehen, ist eine rote Tomate.

Sie müssen es aber nicht so kompliziert machen. Gucken Sie sich lieber an, welche Tomaten wir gerade ernten:

  • Berner Rose
  • German Gold
  • Ananas-Tomate
  • Ochsenherz
  • Burschs Beste
  • Burschs Klassiker
  • Cherrytomaten
Und wo wir schon bei Rot sind. Rote Bete wird es diesen Monat auch wieder geben.

Die klassische Blockpaprika bauen wir dieses Jahr nicht an. Stattdessen Spitzpaprika. Anfangs ist sie grün und schmeckt gemüsig mild. Später wird auch sie dann rot.

Wenn Sie aber das ganze Jahr über durchgängig etwas Rotes wollen, empfehlen wir doch Rotwein. Oder Sie schauen immer wieder mal nach den Weck-Gläsern. Aus unserer Küche kommen "Rote-Bete-Suppe", "Rote Bete mit Apfel" oder "Rote Bete süß-sauer".

Spargelkönigin - ein Interview mit Daniela Kastner

Schon klar, das ist etwas spät. Johanni liegt hinter uns. Der Spargel wird nicht mehr gestochen und die Pflanzen dürfen nun sonnenbaden, sprich: sie dürfen endlich wachsen und viel Kraft in die Wurzeln ziehen.

Frei nach einem bekannten Fußballerzitat heißt e www.biohof-bursch.de/spargelkoenigin-vom-biohof-bursch/s aber auch: Nach dem Spargelstechen ist vor dem Spargelstechen. Und deshalb stellen wir auf unserer Heimatseite nun Daniela Kastner vor, die immer noch amtierende Spargelkönigin 2020.

Zum Interview geht es hier

Süßkartoffeln auf Burschfeldern

Im letzten Newsletter haben wir Sie über unseren Ingweranbau informiert. Diesen Monat möchten wir Ihnen gerne aufzeigen, wie es um die Bataten steht, also um die Süßkartoffeln.

Süßkartoffeln wachsen eigentlich in wärmeren Gefilden. Bekannt sind sie aus den USA, aber auch aus China und Afrika. Europäisch werden sie vor allem in Spanien und Portugal angbaut. Mit dem Klimawandel ist es nun auch möglich geworden, sie nördlich der Alpen anzubauen. Das ist allerdings nicht ganz einfach. Die Süßkartoffel möchte gerne bei mehr als 24 °C. wachsen. Bei 10 °C stellt die Süßkartoffel ihr Wachstum ein; bei Frost stirbt die Pflanze.

Für uns ist Batatenanbau Neuland. Natürlich haben wir uns schlau gemacht, aber wie bei fast allem, was man zum ersten Mal macht, mussten wir Lehrgeld zahlen: Schon allein beim Setzen der Knollen gab es Anlaufschwierigkeiten. Ganze drei Tage haben wir gebraucht, um die Wälle zu ziehen und dann die Folienlegemaschine so umzubauen, bis alles reibungslos funktionierte.
Jetzt wachsen die Bataten in zwei Reihen auf je einem Wall und wir haben etwas Zeit. Die brauchen wir auch dringend, denn wir müssen uns unbedingt den Kopf darüber zerbrechen, wie wir die Bataten aus dem Boden herausbekommen. Das Problem dabei: Bataten haben zunächst keine bzw. eine sensible Schale. Wir müssen sie also aus der Erde holen, ohne sie zu verletzen.

Danach folgt eine etwa 10 Tage dauerne Lagerung in um die 25 °C warmen Räumen. Das ist erstens für die Bildung der Schale gut, und zweitens wandelt sich Stärke in Zucker um und macht die Batate zu dem, was ihr zweiter Name über sie aussagt: "Süß"-Kartoffel.

Im Gegensatz zu unserer heimischen Kartoffel, kann man die Batate roh essen. Dies sollte allerdings wegen der in ihr vorhandenen Oxalsäure nicht in rauhen Mengen geschehen. Besser ist es, die Batate zu kochen oder zu dünsten. Besonders beliebt ist die Batate mittlerweile frittiert.

Wir sind sehr gespannt auf die Ernte und halten Sie auf dem Laufenden.

Wein des Monats

„VENUS“ Rose IGP, Domaine Pinchinat, Alain de Welle, Pourrieres/Provence

Elke Meyer, unsere Weinexpertin, beschreibt den Wein des Monats Juli so:

"Die Weinberge liegen im Osten von Aix zu Füßen der von Cézanne gern gemalten Montagne St. Victoire. 

Mehr als zwei Jahrhunderte ist das Weingut in Familienbesitz. Der Weinkeller, den Alain vom Großvater übernommen hat, ist eher einfach ohne viel Schnick-Schnack. Daneben hat er modern angebaut. Er arbeitet mit viel Geschick nach der Maxime: Es kommt darauf an, was man daraus macht. 

Dieser Rosé wird zu je einem Drittel aus den Trauben Grenache, Cinsault und Syrah vinifiziert. Er ist ein Landwein mit extrem hohem Niveau.

Schöne Sommertage verlocken uns, diesen lebendigen, trockenen Rosé als leichte Essensbegleitung zu genießen - gut gekühlt!

Ihre Elke Meyer"

Hofführungen

In den letzten drei Wochen der NRW-Sommerferien bieten wir an jedem Samstag öffentliche Hofführungen an. Wegen der Coronapandemie bitten wir weiterhin um Anmeldungen unter oeffentlich@biohof-bursch.de . Wir begrenzen die Teilnehmendenzahl auf 20 Personen.

Die Termine sind:

Samstag, 25. Juli um 10 Uhr
Samstag, 1. August um 10 Uhr
Samstag, 8. August um 10 Uhr

Die Führungen dauern etwa 1,5 Stunden und gehen über Stock und Stein. Festes Schuhwerk und dem Wetter entsprechende Kleidung sind angebracht.

Wir beginnen am großen Holztor vor dem Hofladen. Dort können Sie sich Ihre Hände desinfizieren. Um im Falle einer Coronainfektion nachverfolgen zu können, wer an der Führung teilgenommen hat, bitten wir um Ihre Kontaktdaten und Ihr Einverständnis, Sie informieren zu dürfen.

Wichtige Information: Um Infektionen verhindern zu können, werden wir die Führungen ausschließlich draußen abhalten. Aus diesem Grund werden wir Führungen bei zu starkem Regen, heftigem Wind und Gewitter spontan absagen oder gegebenfalls auch abbrechen. 


Wir freuen uns, endlich wieder Führungen anbieten zu können.

Unsere Stangenbohnen wollen hoch hinaus.

Unser erster Satz Stangenbohnen
Hoch hinaus wollten die ersten Stangenbohnen von uns. Im Juni waren bereits Stangenbohnen zu bekommen. Das war der erste Satz. Zwei weitere folgen. So können wir über lange Zeit eigene Stangenbohnen anbieten. Neckarkönigin heißt die Sorte. Sie ist samenfest, wie alle Sorten, die wir bei der Bingenheimer Saatgut AG bestellen. Für samenfeste Sorten sind die Züchter*innen der Bingenheimer Saatgut AG die richtigen Spezialist*innen. Auch Hobbygärtnereien können dort gut Samen beziehen.
Übrigens: im Vordergrund des Bildes sehen Sie ein Feld, auf dem Gründüngung gestanden hat. Sie bestand aus Roggen und Wicken. Als die Pflanzen gut einen halben Meter hoch gewachsen waren, wurden sie gemäht. In mehreren Arbeitsschritten wurde das verrottende Material öberflächlich mit Erde vermischt. Die Kleinstlebewesen und Mikroorganismen zersetzen das organische Material, nehmen es auf und geben es später wieder an unsere Kulturpflanzen ab. In diesem Fall werden es auch Stangenbohnen sein. Das Prinzip dahinter nennt man Gründüngung durch Flächenkompostierung.

Geschlüpft, beäugt und bald auf der Wiese zu bestaunen

Der Truthahn in unserem Gehege ist nicht zu übersehen und schon gar nicht zu überhören. Seine Frau aber, die Pute (das Truthuhn), ward schon lange nicht mehr gesehen. Der Grund ist der: sie hat gebrütet, und zwar mit Erfolg. Lange wird es nicht mehr dauern, dann werden die Trutküken unter den bewachenden Blicken ihrer Mutter über die Wiese tapern. Vom Gartencafé aus kann man sie dann bestaunen.
Übrigens haben wir auch Perlhuhnküken. Sie wollen aber nicht vor die Kamera - noch nicht.

Ingwer - er fächert sich allmählich auf, d.h. er wächst.

Wie im Bilderbuch: der Ingwer wächst wunderbar. Er kam als Jungpflanze zu uns. Der mittlere Spross kam mit Knolle (genau gesagt mit Wurzel-Rhizom) und Wurzeln in einem Blumentopf auf unseren Hof. Die anderen vier links und rechts sind neu. Ein Gewächshaus steht voll damit.

So ist also der Stand der Dinge. Nächsten Monat mehr. 

Wenn Sie mehr dazu wissen wollen, holen Sie die Infos aus alten Newslettern. Sie können sie auf unserer Homepage nachlesen, und zwar hier.

Wir suchen Menschen, die mit uns arbeiten möchten.

Heike und Virginija, zwei aus unserer Verwaltung, brauchen Unterstützung - wie man hier sieht.
Unser Büro wächst, weil der Hof wächst, weil unsere Kundschaft wächst. Deshalb suchen wir jemand, der oder die unser Büro leiten möchte. Was dort zu tun und zu lernen ist, können Sie hier erfahren. Wenn Sie also sich selbst oder andere kennen, die gerne mit uns auf unserem Demeter-Hof arbeiten möchten - das Stellenangebot gilt ab sofort.

https://www.biohof-bursch.de/service/stellenangebote/

"Moderne Tradition, traditionelle Moderne"

„Moderne Tradition, traditionelle Moderne“, so lautet unsere Veranstaltung im Rahmen der Aktionstage Ökolandbau. Wenn Sie wissen wollen, welche anderen Veranstaltungen auf den Ökohöfen in NRW zu besuchen sind, schauen Sie mal rein bei den Aktionstagen Ökolandbau im Netz.

Wir bieten eine ausgedehnte Hofführung mit Verkostung vom Feld und aus der Hofküche.

Unser Termin: Samstag, 5. September 2020 von 10 Uhr bis 13 Uhr. Die Teilnahme ist kostenlos und ausschließlich nach Voranmeldung bei Lothar Tolksdorf unter oeffentlich@biohof-bursch.de möglich.


Und darum geht es:

Seit über 55 Jahren bauen wir auf dem Biohof Bursch biologisch Obst und Gemüse an. Das geschieht in der Tradition von Heinrich Bursch. Er hat 1964 den Bursch-Hof auf Bio umgestellt und 1990 für seine Pionierarbeit in der Biobranche das Bundesverdienstkreuz verliehen bekommen. Damals war die Umstellung auf Bio ausgesprochen modern, ja sogar wegweisend. Heute sind wir einer der größten Demeter-Gemüsehöfe in NRW. Immer wieder stellen wir uns die Frage, ob wir mit der Zeit oder gegen die Zeit gehen müssen. Was diese Frage für den ökologischen Landbau auf unserem Hof bedeutet, das zeigen wir Ihnen auf unserer Führung im Rahmen der Aktionstage Ökolandbau NRW 2020.
  • Auf der Führung über die Felder erfahren Sie, wie wir mit dem veränderten Klima umgehen. Risiken und Chancen zeigen wir Ihnen auf. Unser Wassermanagement wird Sie interessieren.
  • Beikräuter wachsen uns über den Kopf. Wie wir damit fertig werden, wollen wir Ihnen verdeutlichen.
  • Als Demeter-Hof arbeiten wir mit Präparaten nach Rudolf Steiner. Wir demonstrieren Ihnen, wie.
  • Düngen geht auch ohne Gülle. Welche anderen Wege es gibt, möchten wir Ihnen erklären.
  • Wir werden an mehreren Stationen ausgiebig unser frisches Gemüse probieren – und das, was unsere Hofküche daraus macht.
Wir freuen uns auf Sie. Nehmen Sie teil an einer Hofführung für Leib, Geist und Seele. Die ausgedehnte Führung dauert etwa 3 Stunden. Festes Schuhwerk und dem Wetter entsprechende Kleidung sind notwendig.

So sind unsere Pläne. Wir behalten uns vor, aufgrund eventueller Verschärfungen der Regeln bezüglich der Corona-Pandemie diese Veranstaltung abzuändern.

Schon mal in unserem Hofladen eingekauft?

Dort haben wir neben unserem selbst angebauten Gemüse und Obst nämlich ein ganzes Sortiment an Naturkostwaren. Also alles, was das Herz an biologisch erzeugten Lebensmittel begehrt! Schau’n Sie doch mal rein!




Wenn Sie diese E-Mail (an: unknown@noemail.com) nicht mehr empfangen möchten, können Sie diese hier kostenlos abbestellen.

Bio Bursch GmbH & Co. KG
Weidenpeschenweg 31
53332 Bornheim-Waldorf
Deutschland

Tel. 02227-91990
Mail info@biohof-bursch.de
Web www.biohof-bursch.de

Unternehmenssitz: Bornheim-Waldorf
Handelsregister beim Amtsgericht: Bonn
Handelsregisternummer: HRA 9045
USt-IdNr.: DE 316 770 985 Finanzamt: Sankt Augustin  

Persönlich haftende Gesellschafterin: Bio Bursch Verwaltung GmbH
Sitz: Bornheim-Waldorf
Handelsregister beim Amtsgericht: Bonn
Handelsregisternummer: HRB 23439
Geschäftsführer: Heinz Bursch

EG Öko-Kontrollnummer: DE-ÖKO-006
Demeter Betriebs-Nummer: 10372